EU-Ausnahme für Hitzeschutzpaket nützen

Die diesjährige Hitze erreichte neue Rekorde. Besonders darunter gelitten haben Kinder, kranke und ältere Menschen, in schlecht gedämmten und nicht klimatisierten Spitälern, Schulen oder Kindergärten. Die Europäische Kommission erlaubt EU-Ländern, nun eine Ausnahme von den EU-Budgetregeln. Für Investitionen in die Energiesicherheit – also in die Unabhängigkeit von Fossilen – dürfen 2026 bis 2028 zusätzliche Budgetdefizite von insgesamt 0,6 Prozent der Wirtschaftsleistung gemacht werden. Mit der Ausnahme in den EU-Budgetregeln wären nun 3,4 Milliarden Euro für Investitionen verfügbar.

Die diesjährige Hitze erreichte neue Rekorde. Besonders darunter gelitten haben Kinder, kranke und ältere Menschen, in schlecht gedämmten und nicht klimatisierten Spitälern, Schulen oder Kindergärten. Die Europäische Kommission erlaubt EU-Ländern, nun eine Ausnahme von den EU-Budgetregeln. Für Investitionen in die Energiesicherheit – also in die Unabhängigkeit von Fossilen – dürfen 2026 bis 2028 zusätzliche Budgetdefizite von insgesamt 0,6 Prozent der Wirtschaftsleistung gemacht werden. Mit der Ausnahme in den EU-Budgetregeln wären nun 3,4 Milliarden Euro für Investitionen verfügbar.

Die Grafik des Momentum Instituts zeigt, um wie viel die jährliche Stromrechnung steigen muss, bevor der Energiekrisenmechanismus greift. Verglichen werden der durchschnittliche Vertrag laut E-Control (13,99 Cent/kWh), der Verbund Österreich-Tarif (13,04 Cent/kWh) und das günstigste Produkt laut E-Control (9,66 Cent/kWh).

Damit ließen sich 1.600 Kindergärten und 1.300 Schulen thermisch sanieren. Die heimische CO2-Bilanz würde das um rund 300.000 Tonnen verringern. Das entspricht 5,1 Prozent der Emissionen des österreichischen Gebäudesektors, oder 0,45 Prozent der heimischen Gesamtemissionen.

#EZB-Zinsregen für die Banken

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Einlagenzins auf 2,5 Prozent angehoben. Das ist der Zinssatz für Geld, das Banken bei der EZB anlegen. Die Geschäftsbanken geben diese Zinsen aber kaum an ihre Kundschaft weiter. Von der Zinserhöhung profitieren also hauptsächlich die Banken, nicht aber Sparende.

Hohe Zinsen? Nicht für Sparende. Dieses Liniendiagramm des Momentum Instituts zeigt, dass die Banken die hohen Zinssätze der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht an die Sparenden weitergeben. Im Juli 2026 bekamen die Geschäftsbanken zuletzt noch 2,25 Prozent von der EZB, die Haushalte im Schnitt aber nur 0,43 Prozent von ihrer Bank – eine Zinsschere in Höhe von 1,82 Prozentpunkten.

#Unterstütze Momentum

Das Momentum Institut und das dazugehörige Magazin Moment.at arbeiten unabhängig von Parteien, Banken und Konzernen. Damit das möglich ist, brauchen wir die Hilfe möglichst vieler Menschen. Alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen, findest du hier. Jeder Euro macht einen Unterschied. Herzlichen Dank, falls du uns schon unterstützt – du machst unsere Arbeit möglich.

#Strompreisbremse greift zu spät

Wir begrüßen die neue Strompreisbremse für Haushalte: den Energiekrisenmechanismus. Zu kritisieren ist aber, dass die Bremse nicht sofort greift, sondern die Preise davor teilweise noch ordentlich steigen können. Der nächste Energiepreisschock bei Strom, Gas und Sprit rollt bereits an. Doch der Strompreis müsste für Haushalte im Schnitt um weitere 18 Prozent steigen, bevor der Energiekrisenmechanismus ausgelöst wird.

Die Grafik des Momentum Instituts zeigt, um wie viel die jährliche Stromrechnung steigen muss, bevor der Energiekrisenmechanismus greift. Verglichen werden der durchschnittliche Vertrag laut E-Control (13,99 Cent/kWh), der Verbund Österreich-Tarif (13,04 Cent/kWh) und das günstigste Produkt laut E-Control (9,66 Cent/kWh).

#re:publica Vienna: Programm & Akkreditierung

Europas wichtigstes Festival für digitale Gesellschaft kommt am 2. und 3. Oktober erstmals nach Wien. Wir organisieren und kuratieren die Premiere als lokaler Host gemeinsam mit der re:publica Berlin. Das Programm ist ab sofort online, Presseakkreditierungen sind bis 28. September möglich, per E-Mail an: [email protected]

#Announcement: Aya Jaff kommt zur re:publica Vienna!

Wir freuen uns, Aya Jaff auf der re:publica Vienna begrüßen zu dürfen. Aufrüstung kommt nicht immer mit großen Ansagen. Manchmal kommt sie als Förderbescheid, Partnerschaft oder Software-Update. Was passiert, wenn sich militärische und zivile Strukturen immer stärker vermischen? Wenn die Militarisierung ganz beiläufig in unseren Alltag rutscht? Sicher dir jetzt die letzten Tickets!

#Momentum in den Medien

Die Banken verzeichnen einen Gewinnanstieg von über 60 Prozent, verglichen mit dem Vorjahr. Entscheidend dafür ist der Abstand zwischen den Zinsen, die Banken einnehmen, und jenen, die sie selbst zahlen. Das schreibt Barbara Blaha im Gastkommentar für die Kleine Zeitung zur Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank.

Barbara Blaha schreibt in der 'Kleinen Zeitung': Wer Geld auf der Bank liegen hat, spürt von den hohen Leitzinsen kaum etwas. Ganz anders ist das für alle, die einen Kredit abstottern müssen. Hier werden saftige Zinsen fällig.

Der ÖVP-Vorstoß einer Geburtenprämie ist besonders absurd, wenn man bedenkt, wie sie sonst mit Familien verfährt: Sie kürzt Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld, Mehrkindzuschlag, Schulstartgeld. Leistungen, die tatsächlich jeden Monat helfen, schreibt Barbara Blaha im Moment Magazin.

Barbara Blaha schreibt auf Moment.at: Der Kahlschlag bei den Familien beläuft sich über die gesamte Regierungsperiode auf über 1,6 Milliarden Euro. Und jetzt zaubert die ÖVP 40 Millionen Euro aus dem Hut. Für eine Prämie, die wissenschaftlich fragwürdig ist.

Erst kürzlich war Barbara Blaha außerdem auf Ö1 zu hören. Dort ging es um ihr Bühnenprogramm ‘Funkenschwestern’ – feministisch und humorvoll.

Währenddessen war unsere Analyse zu den Preiseingriffen bei den Lebensmitteln erneut in zahlreichen Medien zu lesen, darunter etwa die Kronen Zeitung, der Kurier und die Salzburger Nachrichten. Die Kernaussage unserer Analyse: Einkommensschwache Haushalte werden durch die Mehrwertsteuersenkung am meisten entlastet. Das macht diese Maßnahme sozial treffsicher – wenn auch die Ausgestaltung das Potenzial nicht gänzlich ausschöpft.

Kommenden Mittwoch, den 23. September, ab 21:05 Uhr gibt es wieder eine Folge ZÜNDSTOFF auf OKTO zu sehen. In dieser Ausgabe des Videopodcast von MOMENT.AT geht es um die Leistungslüge und die Frage: Was machen deine Eltern beruflich? Die letzte Folge könnt ihr übrigens hier in der Oktothek nachsehen.

#re:publica Vienna

Das wichtigste europäische Festival für digitale Gesellschaft, Politik, Tech und Kultur kommt am 2. und 3. Oktober nach Wien. Sei dabei und sichere dir dein Ticket: vienna.re-publica.com/de