Fossile Mobilität kostet Millionen

Die aktuelle Lage macht einmal mehr sichtbar, wie stark Österreich noch immer an fossilen Energien hängt. Gleichzeitig wird klimaschädliche Mobilität weiterhin steuerlich bevorzugt. Das ist doppelt problematisch: Es hält uns abhängig und es kostet viel Geld.

Die aktuelle Lage macht einmal mehr sichtbar, wie stark Österreich noch immer an fossilen Energien hängt. Gleichzeitig wird klimaschädliche Mobilität weiterhin steuerlich bevorzugt. Das ist doppelt problematisch: Es hält uns abhängig und es kostet viel Geld.

Unsere Analyse zeigt, wo angesetzt werden kann: Die Abschaffung der Steuerbefreiung für Kerosin würde jährlich rund 580 Millionen Euro bringen. Das Ende des Dienstwagenprivilegs weitere 500 Millionen. Geld, das dringend gebraucht wird und derzeit ausgerechnet klimaschädliches Verhalten fördert. Angesichts der eskalierenden Klimakrise und der angespannten Budgetsituation ist klar: Maßnahmen, die Umweltzerstörung subventionieren, haben keine Zukunft. Welche Schritte sofort wirksam wären, zeigen wir in unserem Policy Brief.

#Tempo 100: Weniger Verbrauch, weniger Risiko

Die Warnungen vor der schwersten Energiekrise seit Jahrzehnten verdichten sich. Aus hohen Preisen kann schnell ein echtes Versorgungsproblem werden. Klar ist: Der Energieverbrauch muss runter und zwar rasch.

Ein Tempolimit ist eine der einfachsten und effektivsten Maßnahmen. Tempo 100 auf Autobahnen senkt den Spritverbrauch um fast ein Viertel. Gleichzeitig sinken Emissionen, Lärm und Unfallrisiken. Kaum eine Maßnahme bringt so viel und so schnell.

#Earth Overshoot Day: Ab jetzt leben wir auf Pump

Am 2. April war es wieder so weit: Österreich hat alle Ressourcen verbraucht, die für ein ganzes Jahr nachhaltig verfügbar wären. Ab jetzt leben wir ökologisch auf Kredit.

Würde die Welt so leben wie Österreich, bräuchten wir vier Planeten. In den 1960er-Jahren reichte noch knapp einer. Die Richtung ist eindeutig: Falsch.

#Energiekrise: Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer will Eigenverantwortung statt Tempolimit

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer setzt trotz drohender Öl- und Gasknappheit nicht auf konkrete Eingriffe wie ein Tempolimit. Stattdessen appelliert er an den „mündigen Bürger“.

Das Problem: Appelle ersetzen keine Politik. Wer ernsthaft Energie sparen will, muss Rahmenbedingungen schaffen, die es allen ermöglichen und nicht darauf hoffen, dass es schon irgendwer freiwillig richtet. Das Moment Magazin drückt die Pausetaste. 

#ZÜNDSTOFF Live: Toxische Pommes und Melisa Erkurt über Status

Jean-Philippe Kindler trifft moment.at im Podcast “Zündstoff”. Gemeinsam zerlegen sie politische Mythen, neoliberale Märchen und das ganz normale Elend des öffentlichen Diskurses. Scharf, klug und mit Humor als Mittel des Angriffs. Unterstützt werden sie dabei von wechselnden Überraschungsgästen.

Beim nächsten Termin am 4. Mai sprechen die Kabarettistin Toxische Pommes und die Journalistin Melisa Erkurt mit den Zündstoff Hosts über "Status". Hier könnt ihr euch noch Tickets sichern.

#Momentum in den Medien

Angesichts drohender Spritengpässe braucht es klimapolitisch sinnvolle Maßnahmen: Tempo 100 auf den Autobahnen würde den Verbrauch um fast ein Viertel senken. Und mit der Halbierung von Bahnticketpreisen macht Litauen öffentliche Verkehrsmittel attraktiver, sagt Barbara Blaha bei der TV-Diskussion ‘Wild Umstritten’.

Außerdem werden sich die steigenden Energiepreise auch in den Mieten niederschlagen. Deshalb ist die Mietpreisbremse ein wichtiger Schritt, um die anziehende Teuerung zu dämpfen. Doch gerade im ungeschützten Neubau greift sie noch zu kurz. Diese Lücke muss geschlossen werden, so Barbara Blaha auf ATV.

Im Podcast “Die Buch” spricht Barbara Blaha über Arbeit, Feminismus und ihr aktuelles Buch ‘Funkenschwestern – Wie Feminismus alles besser macht’. Auch im Interview mit dem Standard sprach sie über Geschlechterstereotype, Privilegien und das Patriarchat.

Die weitreichenden Auswirkungen der Inflation und wer davon besonders betroffen ist, erklärt Momentum-Ökonom Leonard Jüngling im Ö1-Journal. Darüber berichtet auch Der Standard. In einem anderen Standard-Beitrag kam auch Gleichstellungsexpertin Sophie Achleitner zum Thema sexualisierte Belästigung am Arbeitsplatz zu Wort.

Darüber hinaus wurde unsere Analyse dazu, wie repräsentativ der Nationalrat für die Bevölkerung ist, von der Plattform Vorarlberg Online kürzlich wieder aufgegriffen.

#re:publica Vienna 2026

Das wichtigste europäische Festival für digitale Gesellschaft, Politik, Tech und Kultur kommt am 2. und 3. Oktober nach Wien. Sei dabei und sicher dir dein Ticket: vienna.re-publica.com/de

#Unterstütze Momentum

Das Momentum Institut und das dazugehörige Magazin Moment.at arbeiten unabhängig von Parteien, Banken und Konzernen. Damit das möglich ist, brauchen wir die Hilfe möglichst vieler Menschen. Alle Möglichkeiten, uns zu unterstützen, findest du hier. Jeder Euro macht einen Unterschied. Herzlichen Dank, falls du uns schon unterstützt – du machst unsere Arbeit möglich.