Gender Pay Gap in Paarhaushalten: Wie groß ist die Lücke in unseren Beziehungen?

Diese Woche ist wieder Equal Pay Day. Aus diesem Anlass analysieren wir den Gender Pay Gap – sprich die geschlechtsspezifische Lohnlücke – innerhalb von Beziehungen. Denn einfach nur das Lohngefälle von Frauen und Männern über die breite Gesellschaft hinweg zu analysieren, greift zu kurz, um die vielschichtige Benachteiligung von Frauen durch den Gender Pay Gap zu verdeutlichen.

Diese Woche ist wieder Equal Pay Day. Aus diesem Anlass analysieren wir den Gender Pay Gap – sprich die geschlechtsspezifische Lohnlücke – innerhalb von Beziehungen. Denn einfach nur das Lohngefälle von Frauen und Männern über die breite Gesellschaft hinweg zu analysieren, greift zu kurz, um die vielschichtige Benachteiligung von Frauen durch den Gender Pay Gap zu verdeutlichen.

Diese Grafik zeigt den Gender Pay Gap innerhalb von Paarhaushalten, wenn …beide Vollzeit arbeiten. / …beide einen Hochschulabschluss haben. / …nur die Frau einen Hochschulabschluss hat.

Anstatt also, wie für den Equal Pay Day üblich, das Gehalt einer Bürokauffrau mit jenem eines Ingenieurs zu vergleichen, geht die Analyse direkt in die Haushalte hinein: Um wie viel weniger wird Frauen im Vergleich zu ihren Partnern gezahlt, welche Auswirkungen haben Kinder und Ausbildung darauf und wie entwickelt sich diese Tendenz über ein Frauenleben hinweg.

#Skiurlaub heuer nochmal teurer

Wer in den Skiurlaub fährt, muss heuer noch einmal tiefer in die Tasche greifen als noch vergangenes Jahr. Viele Preise sind deutlich teurer. Die größte Preissteigerung zeigen die Daten beim Skiservice. Die Kosten dafür stiegen um das 7-fache der allgemeinen Inflationsrate (2 Prozent).

Skiurlaub um bis zu 14,1 Prozent teurer als im Vorjahr

#Gender Pay Gap: einfach (weg)erklärt

Equal Pay Day und Valentinstag fallen 2025 auf denselben Tag. Echte Maßnahmen gegen den Gender Pay Gap wären wichtiger als Blumen. Aber wie groß ist die Lohnlücke wirklich? Lässt sie sich komplett weg erklären? Barbara Blaha sagt: Moment mal! 

#Filmvorführung: Miet-Mafia in Wien am 24. Februar

Wasser tropft von Decken, an Wänden wächst Schimmel. Bewohnte Häuser sind Dauerbaustellen und verkommen. Das Ziel der Besitzer:innen: Sie wollen ihre Mieter:innen loswerden. Und sie nutzen die Notlage Geflüchteter auf dem Wohnungsmarkt aus. Unsere Doku zeigt die Methoden, mit denen Immo-Firmen in Wien arbeiten. Das Votiv Kino in Wien zeigt den Film auf großer Leinwand: am 24. Februar um 19.30 Uhr. Im Anschluss gibt es ein Gespräch mit den Doku-Macher:innen von MOMENT.at und dem Grünen Wohnbausprecher Georg Prack. Eingeladen dazu hat die Grüne Bildungswerkstatt Wien.

Alle Infos zur Veranstaltung findest auf der Website des Votiv Kino. Die Vorführung kostet keinen Eintritt. Anmelden kannst du dich hier. Wir freuen uns auf dein Kommen!

MOMENT.at IM KINO. Miet-Mafia in Wien. Wie Immobilienhaie Mieter:innen loswerden | 24.02.2025 | 19:30 | Votiv Kino Wien.

#Momentum in den Medien

Frauen nahezulegen, sie mögen in besser bezahlte Berufe wechseln, hilft niemanden. Was wirklich helfen würde, um den Gender Pay Gap zu verkleinern: verpflichtende Lohntransparenz und eine Aufwertung von Frauen-Branchen. Das sagt Momentum-Ökonomin Sophie Achleitner im Interview bei Café Puls.

Vollzeit- und teilzeitbeschäftigte Frauen in Paarhaushalten zwischen 25 und 54 Jahren bekommen im Schnitt rund 40 Prozent weniger gezahlt als ihre Partner, die im gleichen Haushalt leben. Dabei gilt: Je jünger das Kind desto größer die Lohnlücke. Was dem entgegenwirken kann, erklärt Sophie Achleitner bei OK, FM4.

Über unsere Analyse zur Lohnlücke in Österreichs Paarhaushalten berichteten zahlreiche Medien, mitunter die Kronen Zeitung, der Kurier, die Salzburger Nachrichten und Der Standard. Außerdem sprach Momentum-Chefökonomin Katharina Mader mit dem Schweizerischen Beobachter darüber, wieso Männer mehr von Steuergeldern profitieren als Frauen.

Darüber hinaus fand sich unsere Analyse zur Bankenabgabe in der Tageszeitung Heute wieder. Angesichts der Rekordgewinne der Finanzinstitute wäre es längst an der Zeit, mit einer Bankensteuer nachzujustieren. So, wie es andere EU-Länder bereits vormachen.