Mietenexplosion in Österreich

Im Eurozonen-Vergleich belegt Österreich den vierten Platz jener Länder, in denen seit 2010 die Mietpreise im Schnitt am stärksten stiegen. Mit einem Anstieg von 70,3 Prozent stiegen die hiesigen Mietpreise dreimal stärker als im Durchschnitt der Eurozone.

Im Eurozonen-Vergleich belegt Österreich den vierten Platz jener Länder, in denen seit 2010 die Mietpreise im Schnitt am stärksten stiegen. Mit einem Anstieg von 70,3 Prozent stiegen die hiesigen Mietpreise dreimal stärker als im Durchschnitt der Eurozone.

Eurozonen-Vergleich: Mieten in Österreich 3-mal so stark gestiegen. Anstieg der Mieten von 2010 bis 2024.

Trotz beschlossenem Mietpreisstopp bleiben Mieter:innen am ungeregelten, privaten Mietmarkt in Österreich weiterhin ungeschützt – das sind etwa jene im freifinanzierten Neubau. Dabei ist gerade hier der durchschnittliche Mietzins am höchsten. Eine wirkungsvolle Mietpreisbremse muss sämtliche Segmente umfassen – und zwar zeitnah.

#Übergewinne beim Stromkonzern Verbund sprudeln weiter

Für die Verbund AG ergeben sich seit dem Ausbruch der Energiekrise Übergewinne in Höhe von 3,8 Milliarden Euro von 2022 bis 2024. Diese enormen Summen stellen die Abgaben durch die Übergewinnsteuer in Höhe von 136 Millionen in den Schatten. Gerade einmal 3,55 Prozent ihrer Übergewinne führen sie ab – die Übergewinne betragen aber das 28-fache davon.

Nur ein Bruchteil der Übergewinne wird abgeschöpft. Verbund-Übergewinne und Gewinnabschöpfung 2022 bis 2024.

#Moment Mal: Mietpreisbremse – Gut, aber nicht gut genug

Die Regierung deckelt die Mieten. Wird Wohnen wieder leistbar? Was ist gut, was nicht gut genug? Das analysiert Barbara Blaha im neuen Moment Mal.

#Faktencheck Pensionssystem: “Das geht sich (nicht?) aus” – Lunch Lecture mit Barbara Schuster am 26. März

Sind Pensionen noch sicher? Werde ich überhaupt noch eine Pension bekommen? Was hat es mit dem Pensionsloch auf sich? Geht sich für mich eine Pension aus, von der es sich gut leben lässt? Diese Fragen beantwortet Momentum-Ökonomin Barbara Schuster bei ihrer Lunch Lecture und räumt mit Mythen zur vermeintlichen Unfinanzierbarkeit der Pensionen auf. Alle Infos zum Event am 26. März 2025, von 13:00 - 14:30 Uhr, in der FAKTory gibt es hier.

Foto von Barbara Schuster bei einer Podiumsdiskussion.

#Call for Papers: Momentum Kongress

Du willst sozialen Fortschritt denken und bei der Entwicklung einer egalitären Gesellschaft mitdiskutieren? Der Momentum Kongress zum Thema “Wohlstand” von 16.-19. Oktober 2025 richtet sich an Fachleute, Wissenschafter:innen, Gewerkschafter:innen und Studierende aller Forschungs- und Politikbereiche sowie an Interessierte und Aktivist:innen aus der Praxis. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Einreichung einer kurzen Ideenskizze (Abstract) sowie – nach Zulassung – eines schriftlichen Beitrages (Paper). Der Call for Paper endet am 14. April 2025.

Momentum Kongress, Thema: Wohlstand. © Clemens Fabry.

#Momentum in den Medien

Statt die Budgetregeln nur für militärische Aufrüstung zu lockern, muss Europa gezielt in die wirtschaftliche und soziale Zukunft investieren. Das schafft Arbeitsplätze, Wohlstand und sichert Europas Wettbewerbsfähigkeit, schreibt Momentum-Chefökonom Oliver Picek im Gastkommentar für den Standard.

Oliver Picek schreibt im Standard: Ein staatlich investierter Euro in frühkindliche Bildung oder Infrastruktur bringt fünf- bis sechsmal so viel wirtschaftlichen Nutzen wie ein Euro für Waffen.

Das Sparvorhaben von 1,1 Milliarden Euro in den Ministerien trifft nicht alle Ressorts gleich: Die größten Beiträge müssten Verteidigungs-, Justiz- und Sozialministerium leisten. Wie viel das jeweils ausmacht, erklärt Momentum-Ökonom Leonard Jüngling bei ATV Aktuell.

Unsere zugehörige Analyse zu den Sparvorhaben in den einzelnen Ministerien wurde vom Profil ausführlich aufbereitet. Zusätzlich nahmen auch die Bezirkszeitungen die Ressort-Einsparungen noch in ihre Berichterstattung auf. Über die Mietsteigerungen im Eurozonen-Vergleich berichteten zahlreiche Medien – darunter der ORF, die Salzburger Nachrichten, Die Presse und die Kronen Zeitung.