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Ministerien-Milliarde: Wo wird gespart?
Zur Budgetsanierung sollen die Ministerien heuer kollektiv 1,1 Milliarden Euro einsparen. Das dafür notwendige Sparvolumen fällt je nach Ministerium unterschiedlich hoch aus, wie unsere Analyse zeigt.
Zur Budgetsanierung sollen die Ministerien heuer kollektiv 1,1 Milliarden Euro einsparen. Laut Budgetsanierungs-Plan soll jedes Ministerium 15 Prozent seines jeweiligen Sachaufwands abzüglich der Mietkosten einsparen. Daraus ergeben sich unterschiedliche Einsparungshöhen je nach MInisterium, wie unsere Analyse zeigt.
Die jeweiligen Ministerien haben unterschiedlich hohe Ressortbudgets. Das führt dazu, dass sich der absolute Beitrag zur Ministerien-Milliarde zwar im ersten Blick teilweise stark unterscheidet, anteilig am jeweiligen Ressortbudget machen die Einsparungen aber maximal bis zu 6 Prozent aus.
#Ministerien-Check: Wer hat wie viel Macht?
Aufgrund der genaueren Aufteilung der Zuständigkeiten haben wir auch unseren Ministerien-Check aktualisiert. Dort geht es um die Frage: Wie mächtig sind die jeweiligen Ressorts in türkiser, roter oder pinker Hand? Ein Faktor für politische Macht und Einfluss ist zwar das vorhandene Budget, aber auch Personal und Gestaltungsspielraum sind dafür entscheidend. Mit insgesamt 10 Faktoren ergibt sich folgender Machtindex aus unserer Analyse:
#Benko und die Medien: Hat der Wirtschaftsjournalismus bei der Signa versagt?
Das komplizierte Konstrukt hinter der Signa von René Benko war für alle klar zu sehen. Unangenehme Fragen hat der Wirtschaftsjournalismus aber über Jahre einfach nicht gestellt. Ein Kommentar von Leonhard Dobusch.
#Event-Tipp: Toxisch Reich am 24. April
Am 24.4. diskutiert Barbara Blaha mit Sebastian Klein, Unternehmer, Autor und Ex-Millionär, der einen Großteil seines Vermögens verschenkt hat, über „Toxisch reich, warum extremer Reichtum unserer Demokratie schadet“ in der Hauptbücherei Wien. Das Event ist kostenlos, anmelden könnt ihr euch hier.
#Paper der Woche
Das aktuelle Paper der Woche zeigt, wie steigende Mietpreise mit dem Zuspruch zu radikal rechten Parteien zusammenhängen. Momentum-Forschungsassistent Michael Hauer hat die Ergebnisse aus Deutschland zusammengefasst. Bereits präsentierte Paper der Woche gibt es gesammelt hier.
Die Autoren untersuchen, wie sich die #Wohnsituation (Eigentum oder Miete), die Lage in einer boomenden oder abgehängten Region und das Einkommen nach Einkommenszehnteln auf Stimmenzuwächse für radikale rechte Parteien in Deutschland auswirken. 2/
— Momentum Institut (@momentum-institut.at)2025-03-13T15:03:13.476Z
#Momentum in den Medien
Vergangene Woche war Weltfrauentag. Aus diesem Anlass rechnete Momentum-Chefökonomin Katharina Mader bei "Guten Morgen Österreich" auf ORF2 vor, wie viel unbezahlte Arbeit wert ist: Mit 100 Milliarden Euro Wertschöpfung übertrifft das sogar Österreichs größten Wirtschaftszweig – die Warenherstellung.
Die von der Regierung beschlossene Bankenabgabe können sich die Finanzinstitute locker leisten. Denn sie haben von der Teuerung der letzten Jahre überproportional profitiert. Das liegt an der sogenannten Zinsschere, wie Momentum-Chefökonom Oliver Picek im ORF-Wirtschaftsmagazin “ECO” erklärt.
In wirtschaftlich unsicheren Zeiten kann ein Sparpaket, das vor allem auf Ausgabenkürzungen setzt, mehr schaden als nützen: geringere Staatsausgaben, sinkende Kaufkraft, schwächere Konjunktur. Vor der gefährlichen Abwärtsspirale, warnt Barbara Blaha im Gastkommentar für die Kleine Zeitung.
Die alten Budgetregeln halten nicht mehr. Die EU-Kommissionspräsidentin will sie aufweichen, die zentrale Frage dabei ist aber: wie. Bloß für höhere Verteidigungsausgaben? Oder nutzt Europa diese historische Gelegenheit für eine echte Wende? Momentum-Chefökonom Oliver Picek im Kommentar für das Moment Magazin.

Beim Klimaschutz ist die Kehrtwende der Regierung besonders drastisch. Förderungen für klimafreundliche Maßnahmen werden gekürzt oder fallen weg. Klimaschädliche Subventionen bleiben hingegen unangetastet. Wir fahren hier im Rückwärtsgang, schreibt Barbara Blaha im Gastkommentar für den Kurier.
Mehr Arbeit aber weniger Geld klingt nach einem schlechten Deal, ist aber die Realität von Frauen im Land. Obwohl sie insgesamt bezahlt und unbezahlt mehr arbeiten als Männer, steigen sie im Schnitt deutlich schlechter aus, so Momentum-Chefökonomin Katharina Mader im Gastkommentar für die Tiroler Tageszeitung.
Das haben wir in unserer Analyse anlässlich des Weltfrauentags berechnet. Neben zahlreichen Regionalsendern berichteten darüber auch die Kronen Zeitung, Die Presse und die Kleine Zeitung. Außerdem fanden sich unsere Berechnungen dazu, wie viel unterschiedliche Ressorts einsparen müssten, bereits in zahlreichen Medien wieder – etwa auf ORF.at, bei den Oberösterreichische Nachrichten und den Salzburger Nachrichten.