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Regierungsprogramm: Die Hälfte des Sparpakets schultern Haushalte
Unsere Schnellanalyse des Regierungsprograms zeigt: Das Sparpaket wird für 2025 zu drei Vierteln über Ausgabenkürzungen finanziert, lediglich ein Viertel über zusätzliche Einnahmen. Die Regierung setzt vorrangig auf Einsparungen, anstatt durch Steuerpolitik Spielräume für Sozialleistungen zu schaffen.
Unsere Schnellanalyse des Regierungsprograms zeigt: Das Sparpaket wird für 2025 zu drei Vierteln über Ausgabenkürzungen finanziert, lediglich ein Viertel über zusätzliche Einnahmen. Die Regierung setzt vorrangig auf Einsparungen, anstatt durch Steuerpolitik Spielräume für Sozialleistungen zu schaffen.
Besonders Haushalte sind stark betroffen: Sie tragen fast die Hälfte der geplanten Einsparungen dieses Jahr, während Unternehmen vergleichsweise geschont werden. Von 6,4 Milliarden Euro des geplanten Sparpakets 2025 tragen die Haushalte 3,1 Milliarden Euro an Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen.
#Moment Mal – Neue Regierung: Wer muss das Sparpaket bezahlen?
Österreich hat eine neue Regierung. Und die kürzt gleich im ersten Jahr massiv: 6,4 Milliarden Euro will sie einsparen. Bezahlen müssen das vor allem die Vielen. Barbara Blaha sagt: Moment mal!
#Momentum in den Medien
Verglichen mit dem zuvor geplanten Sparpaket zeigen sich nun schrittweise Verbesserungen bei der Verteilung: Reiche zahlen nun tendenziell mehr, die breite Masse etwas weniger, wie Momentum-Chefökonom Oliver Picek in der ZIB2 auf ORF2 erklärt.
Vergangenen Dienstag war Barbara Blaha im Interview auf PULS24 zu sehen. Im Vorfeld der Präsentation des Regierungsprogramms gab sie eine Einschätzung dazu ab, welche Themen sie für einen wirtschaftlichen Aufschwung für zentral hält – und wo wir uns keine Versäumnisse mehr leisten können.
Außerdem gab Barbara Blaha der deutschen Tageszeitung taz ein Interview über die Gründung des Momentum Instituts, über notwendige Vermögensteuern und die aktuelle Lage in Österreich.
Darüber, wie sich Teilzeitjobs im Alter auf die Pension auswirken, berichtete die Kronen Zeitung und verwies dabei auf unseren Pensionsreport. Die neusten Zahlen findet ihr hier. Unsere Analyse zu den Branchen, die von der Industrierezession besonders betroffen sind – und welche nicht – nahm Der Standard in seine Berichterstattung auf.