Weltfrauentag: Patriarchat kostet Frauen rund 28.000 pro Jahr

Morgen ist Weltfrauentag. Aus diesem Anlass haben wir analysiert, wie stark Österreichs Wirtschaft auf unbezahlte Frauenarbeit angewiesen ist – und welche enormen finanziellen Nachteile das für Frauen bedeutet.

Morgen ist Weltfrauentag. Aus diesem Anlass haben wir analysiert, wie stark Österreichs Wirtschaft auf unbezahlte Frauenarbeit angewiesen ist – und welche enormen finanziellen Nachteile das für Frauen bedeutet.

Eine Frau leistet im Schnitt etwa 1.390 Stunden an unbezahlter Sorge- und Hausarbeit pro Jahr. Dadurch entgehen ihnen rund 28.000 Euro an Einkommen.

Frauen leisten zwei Drittel der unbezahlten Arbeit im Land – damit tragen sie auch stärker zur Wirtschaftsleistung bei als Männer. Unbezahlte Tätigkeiten machen insgesamt ein Fünftel der Gesamtwertschöpfung aus. Und weil Frauen so viel Zeit mit unbezahlter Arbeit verbringen, fehlt sie für bezahlte Jobs. Die Folge: Einkommensverluste von rund 28.000 Euro pro Jahr.

#Ministerien-Check: Wer hat wie viel Macht?

Endlich ist die neue Regierung offiziell angelobt. Die neuen Minister:innen der ÖVP, SPÖ und NEOS beziehen ihre Bundesministerien. Doch wer konnte sich in den Verhandlungen Macht, Einfluss und Gestaltungsmöglichkeiten sichern? Antworten dazu gibt unser Machtindex im Ministerien-Check. 

Ministerien-Check: Machtindex der ÖVP, SPÖ und NEOS nach Ressort. Auf einer Skala von 1 bis 10.

#Girlmath: Frauen machen weniger Sport als Männer. Woran liegt das?

Frauen nehmen oft die Gesundheit anderer wichtiger als ihre eigene. Sie nehmen sich erst Zeit für sich selbst, wenn niemand anderes versorgt werden muss. Daher machen sie weniger Sport als Männer. Dieser Bewegungsmangel schadet langfristig der Gesundheit, erklärt Katharina Mader in einer neuen Folge Girlmath. 

#Event-Tipp: “Wer schreibt Geschichte?” – Podiumsdiskussion mit Leonhard Dobusch

Wikipedia ist unser kollektives Gedächtnis im Internet. Es hilft gegen Fake News, Desinformation und "alternative Fakten". Aber die Wikipedia ist in Gefahr. Fake-Accounts ("Sockenpuppen") versuchen Artikel umzuschreiben, mächtige Männer wie Elon Musk rufen öffentlich zum Boykott der Plattform auf. Im deutschsprachigen Raum schrumpft die Anzahl der regelmäßigen Autor:innen. Wie können wir unser Wissen schützen? Und welche Rolle spielen dabei Journalist:innen, zivilgesellschaftliche Organisationen und die Wikipedia-Community selbst? Darüber diskutiert unser wissenschaftlicher Leiter, Leonhard Dobusch am 17. März ab 19:00 Uhr im L’office Wien. Die Veranstaltung der Wiener Medieninitiative ist kostenlos, hier geht es zur Anmeldung.

#Sexuelle Belästigung: Kennst du auch jemanden..?

Bei ihrer Liveshow “Feminismus für alle” klärt Barbara Blaha über Märchen auf, die wir Frauen erzählen und präsentiert ein Fakten-Feuerwerk: Für Feminist:innen – und alle, die es noch werden wollen. Als Teil dieses Abends stellt sie dem Publikum die Frage: “Kennst du auch jemanden..?”

#Gesucht: Social-Media-Leitung beim Moment Magazin

Wir suchen Verstärkung! Du hast die Welt von Social Media im Griff, SEO ist kein Fremdwort und Community Management macht dir Spaß? Du willst gutem Journalismus große Reichweite verschaffen? Und du traust dir zu, unser kleines Team zu leiten, dass sich darum kümmert? Dann findest du alle Infos zur Bewerbung hier in der Stellenausschreibung.

For Hire!

#Momentum in den Medien

Zur Budgetsanierung dreht die Regierung einseitig an der Steuerschraube: Das 3. Drittel der Kalten Progression wird nicht mehr rückvergütet – die Steuer auf Arbeitseinkommen steigt somit. Die zusammengekürzte Steuer auf Unternehmensgewinne bleibt hingegen unangetastet, so Oliver Picek im Interview in der ZIB1.

Die Regierung hat einen Mietpreisstop verkündet, doch vorerst nur bei geregelten Mieten. Gerade im freifinanzierten Neubau wohnt aber ein Viertel der Mieter:innen im Land. Will die Regierung Mieter:innen nahtlos schützen, braucht es rasch Maßnahmen für dieses Mietsegment, so Momentum-Wohnexperte Leonard Jüngling auf ORF-Radio Kärnten. 

Auch in der Profil-Kolumne von Barbara Blaha geht es um die Mietpreisbremse. Angesichts der exlodierenden Wohnkosten muss das Mietrecht endlich an die Realität angepasst werden. Denn: Wohnen ist kein Luxus!

Barbara Blaha schreibt im Profil: “Wohnen ist ein Grundbedürfnis, kein Luxus. Die Reformansätze der Regierung sind ein Schritt in die richtige Richtung, um die Umverteilung von unten nach oben zu stoppen. Doch die Vorschläge gehen nicht weit genug.”

Unsere Analyse des Regierungsprogramms kam in zahlreichen Medien unter, so etwa in der Kronen Zeitung, im Standard und in der Tageszeitung Heute. Sogar über die Landesgrenzen hinaus stieß unsere Einschätzung zur neuen Koalition auf reges Interesse, so berichtete das deutsche Wirtschaftsmagazin MAKROSKOP ausführlich darüber.

Während unser Ministerien-Check in den Oberösterreichischen Nachrichten vorkam, gibt es auf ORF Kärnten nachzulesen, wer mit der geplanten Mietpreisbremse geschützt wird – und wer nicht. Und anlässlich des bevorstehenden Weltfrauentags erklärt Momentum-Chefökonomin Katharina Mader im Ö1-Radiokolleg, warum sich Frausein auch die nächsten 300 Jahre lang nicht lohnt.