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Neuer Erbschaftssteuer-Rechner: Die meisten müssten gar nichts zahlen
Wer wäre von einer Erbschaftssteuer tatsächlich betroffen? Unser neuer Online-Rechner liefert konkrete Antworten auf eine oft emotional geführte Debatte. So kannst du berechnen, ob und in welcher Höhe eine Erbschaftssteuer für dich anfallen würde.

Höhere Beiträge zur Arbeitslosen-Versicherung = Lohnkürzung
Im Zuge der Budgetsanierung ist eine Erhöhung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung geplant. Das trifft vor allem jene, die ohnehin schon wenig bezahlt bekommen. Selbst für viele Vollzeit-Beschäftigte bedeutet die Maßnahme de facto eine Lohnkürzung. Insgesamt büßen 1,4 Millionen Beschäftigte einen Teil ihres Nettoeinkommens ein.

Budget: Höhere Unternehmensbeiträge statt soziale Einschnitte notwendig
Die Lohnnebenkostenkürzung für Unternehmen ist mit zwei Milliarden Euro der bei weitem größte Kostenpunkt im Sparpaket des künftigen Doppelbudgets 2027/28. Sie gibt Unternehmen ihren Konsolidierungsbeitrag ab 2028 wieder zurück, womit die Haushalte eine höhere finanzielle Last schultern müssen.

Spritpreisbremse entlastet ärmere Haushalte um ein Fünftel
Die Spritpreisbremse drückt die Mehrkosten durch teuren Sprit insgesamt um ein gutes Fünftel (21,2 Prozent). Die gestiegenen Spritpreise belasten ärmere Haushalte anteilig stärker, da sie einen größeren Teil ihres Einkommens dafür aufwenden müssen. Unsere Analyse zeigt: Die Bremse schützt ärmere Haushalte besser vor steigenden Preisen als einkommensstärkere.

Wieso Selbstständige und Bäuer:innen ihre Pension selbst zahlen sollten
Arbeitnehmer:innen zahlen ihre Alterspensionen fast zur Gänze selbst. Bei Selbstständigen und Bäuer:innen ist die Finanzierungslücke umso größer. Sie bekommen einen Pensionszuschuss – die “Partnerleistung”. Deren Streichung könnte rund 600 Millionen Euro an Pensionsausgaben pro Jahr einsparen.

Energiekrise: EU-Länder senken Steuern, sparen aber kaum Energie
Ob die Waffenruhe zwischen USA & Iran hält, ist ungewiss. Die Lage auf den Energiemärkten bleibt angespannt. Hohe Energiepreise dürften wohl noch länger anhalten. Viele Staaten haben bereits auf die Energiekrise reagiert, doch statt den Verbrauch zu senken, setzen die meisten auf Preisdämpfung.

Fossile Mobilität kostet Millionen
Die aktuelle Lage macht einmal mehr sichtbar, wie stark Österreich noch immer an fossilen Energien hängt. Gleichzeitig wird klimaschädliche Mobilität weiterhin steuerlich bevorzugt. Das ist doppelt problematisch: Es hält uns abhängig und es kostet viel Geld.

Sexualisierte Belästigung am Arbeitsplatz kostet 2 Milliarden Euro
Jede fünfte Frau wurde im letzten Jahr am Arbeitsplatz belästigt – jede zwanzigste hat sexualisierte Belästigung im Arbeitsumfeld erfahren. Das ist nicht nur individuelles Leid, sondern auch ein massiver wirtschaftlicher Schaden.

Verbund: Übergewinne sprudeln, Haushalte zahlen drauf
Österreichs größter Stromerzeuger, die Verbund AG, präsentierte diese Woche seinen Konzernbericht für 2025. Während die Haushalte mit immer höheren Stromrechnungen kämpfen, sprudeln beim Verbund milliardenschwere Gewinne. Abgeschöpft wird davon nur ein Bruchteil. Die Lösung: ein Wasserzins wie in der Schweiz.

Sprit: Was gegen den Preis-Anstieg hilft
Die steigenden Ölpreise fachen die Diskussion um Preiseingriffe oder Steuersenkungen erneut an. Eine Senkung der Mineralölsteuer und CO2-Bepreisung hat aber negative Konsequenzen für das Budget und ist für die Preiserhöhungen nicht ausschlaggebend. Außerdem gehört Österreich bei der Besteuerung von Treibstoff schon jetzt zu den Schlusslichtern der westlichen EU.

Die allermeisten zahlen 0 € Erbschaftssteuer
Die Grünen haben einen dringlichen Antrag zur Erbschaftssteuer im Nationalrat eingebracht. Der Antrag wurde abgelehnt, die Erbschaftssteuer-Debatte ist jedoch entfacht – und die Wiedereinführung längst überfällig. Unsere Analyse zeigt: Für 98 Prozent der Haushalte fallen 0 Euro Erbschaftssteuer an.

